Foto: manyPictures, Pixabay
Einen Oscar für "Die Aussprache"! ©Envato
Heinrich Derksen beim Mate-Trinken, einem paraguayischen Brach. Foto: Privat
Mennoniten beschenken Gefängnis-Insassen in Paraguay. ©Ministerio de Justicia, Paraguay
Mennoniten beschenken Gefängnis-Insassen in Paraguay. ©Ministerio de Justicia, Paraguay

Ein neuer Verbrechertyp: der Narco-Mennonit

Im lateinamerikanischen Kriminalitäts-Wörterbuch hat sich ein neuerBegriff etabliert: der Narco-Mennonit. Dieser Begriff taucht jetzt in einem aktuellen Fall auf. Die mexikanische Justiz hat den Drogenhändler Franz K. W. verhaftet, der laut Medien zur mennonitischen Community gehört.

Corredor menonita wird erneuert

Das mexikanische Ministerium für Kommunikation und öffentliche Arbeiten hat mit der Neugestaltung des Handelskorridors Cuauhtémoc begonnen. Die Handelsstraße ist auch als „Corredor menonita“ bekannt, weil sie durch die mennonitischen Siedlungen in Cuauhtémoc, Mexiko, führt.

Kostümbildnerin studierte mennonitische Kleidung

In einem Interview von Awards Radar erklärt die Kostümbildnerin Quita Alfred, wie sie die Kleidung der Darstellerinnen von „Women Talking“ gestaltet hat. Der Film, der für den Oscar nominiert wurde, handelt von altmennonitischen Frauen, die darüber beraten, wie sie mit den zurückliegenden sexuellen Übergriffen der Männer verfahren sollen.

Film von Toews-Buch für Oscar nominiert

„Die Aussprache“, ein Film nach dem Buch der kanadisch-mennonitischen Schriftstellerin Miriam Toews, ist für den Oscar 2023 nominiert worden.

Autor Heinrich Derksen verstorben

Der Lehrer und Autor Heinrich Derksen ist im Alter von 69 Jahren am Freitag, 13. Januar, nach kurzer aber schwerer Krankheit in Herchen an der Sieg verstorben. Erst vor Kurzem hatte Derksen mit seinem Roman „Die Taube auf der Cabaña“ beim Bonner Tweeback-Verlag debütiert.

Mennoniten beschenken Gefängnis-Insassen

Mennoniten beschenken Gefängnis-Insassen in Paraguay. ©Ministerio de Justicia, Paraguay

Mennoniten der Transchaco-Mission verbrachten jetzt einige Zeit im Gefängnis: In Zusammenarbeit mit dem paraguayischen Justizministerium servierten sie 2.750 Insassen der regionalen Gefängnisse von San Pedro und Misiones ein Mittagessen, überreichten Geschenke mit einer Bibel, während Musikgruppen musizierten.

Paraguayische Mennoniten befürchten die Einführung der Gender-Ideologie

Bei den Mennoniten in Paraguay wächst die Sorge, dass durch die Hintertür der vom Land geplanten „Bildungstransformation“ die Genderideologie eingeführt wird. Auch ein großer Teil der Bevölkerung Paraguays teilt diese Sorgen. Jetzt soll sogar das Förderprogramm der Europäischen Union (EU) gekündigt werden. Das fordern viele Bürger, Politiker und nicht zuletzt die katholische Kirche.

Arnold Wiens verfehlt Präsidentschafts-Kandidatur

Der erste Mennonit wird Staatschef – diese Schlagzeile hätte bei den nächsten Wahlen in Paraguay am 30. April 2023 Realität werden können. Doch Pustekuchen – diese Illusion hat sich zerschlagen. Arnoldo Wiens, ein paraguayischer Politiker mit plautdietsch-mennonitischem Hintergrund, wollte Landespräsident Paraguays werden. Doch bei den internen Wahlen der konservativen Colorado-Partei siegte der Konkurrent mit großem Abstand.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Menno-Welt

„Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr“ wünscht der News-Blog „Menno-Welt“ von Horst Martens.

Roman über die Geschichte einer Mennonitenfamilie

Bernd Kaufmann hat einen Historienroman über das Leben einer Mennonitenfamilie in der Südwestpfalz verfasst.